Mittwoch, 25. März 2020

Das hast du dir so gedacht...

Nein, der Morgen ist nicht so gut. Gestern war ein ruhiger Tag, die Trauer war da, aber still und meine Gefühle unter einer Glocke. Ein paar Tränen konnten zwischendurch fließen, ich habe sogar meditiert. Ich kam mir ja so... weiß ich gar nicht, vor. Wie eine dieser prominenten Frauen, die einen fürchterlichen Schicksalsschlag erleiden, und danach Yogalehrer werden, Bücher schreiben und alle sagen, wow, was für eine tolle Frau. So kam ich mir vor. Die Trauer kam mir so versöhnlich vor.
Heute bin ich mit Kopfschmerzen und Seelenschmerzen aufgewacht, zusätzlich zum PMS, wo ich eh immer ziemlich flatterig bin wie ein schreckhaftes Pferd.

Für heute merke ich mir, Selbstfürsorge groß zu schreiben. Vielleicht mach ich nachher tatsächlich noch etwas Yoga, gleich geh ich wieder laufen, wenn meine anderen Sneaker dafür passen. Meine Laufschuhe sind gestern kaputt gegangen. Oder ich kaufe nachher neue.
Und eine Sache habe ich auch gemerkt. Ich hatte Angst vor dem Sonntag, wo man ja nichts machen kann. Aber der Montag ist blöder, weil ich ja etwas machen, erledigen usw könnte. Aber eigentlich nur liegen bleiben möchte. Das geht am Sonntag besser, machen viele sonntags. Bis auf die, die morgens durch den Wald laufen und Bäume anschreien

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