gestern war mein Geburtstag, und es war so traurig, dich nicht bei mir zu haben. Ich habe noch gewitzelt, dieses Jahr wünsche ich mir eine bessere Performance. Weißt du noch? Letztes Jahr wurde unsere Küche geliefert und aufgebaut. Jetzt wünsche ich nur, du wärst einfach nur hier.
Wenn du mich jetzt von irgendwo sehen kannst, meinst du immer noch, mir geht es ohne dich besser? Mir tut alles weh, vom kleinen Zeh bis in den letzten Raum meiner Seele! Ich spüre so ein großes Mitgefühl. Das Bild von dir, als ich dich fand macht mich so unglaublich traurig, weil ich weiß, wie sehr du gelitten haben musst, und ich konnte dir nicht helfen. Wusstest du denn nicht, wie sehr ich dich liebe, daß ich immer unerschrocken hinter und neben dir stand? Seite an Seite, Hand in Hand, oder auch Rücken an Rücken. Wir hätten eine Lösung für alles gefunden. Es tut mir so weh, wenn ich mir vorstelle, wie du dich vielleicht gefühlt hast, über dich selbst gedacht hast, und ich konnte dir nicht das Gegenteil beweisen.
Schuldgefühle sind mein Motor, das wusstest du. Dann fange ich an mich zu verbiegen und alles dafür zu tun, daß es dem anderen gut geht. Das wolltest du nie. Du wolltest mich stark machen. Ich konnte und durfte ich sein an deiner Seite. Und doch sitze ich jetzt hier, dein letzter Schritt läßt mich zurück mit einem Haufen an Fragen und Gefühlen und Gedanken.
Gestern war mein Geburtstag.
Ich liebe Dich.
Gestern war mein Geburtstag.
Ich liebe Dich.
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