Ich liege mit meinem Latte Macchiato im Bett und betrachte die Bäume am Feldrand. Das ist an freien Tagen mein Ritual am Morgen. Statt Kaffee mit etwas Milch gibt es Espresso mit herrlich dick aufgeschäumter Milch, die ich mit Tonkazucker bestreue. Während ich den Schaum löffel gucke ich nach draußen. Vielleicht fliegt unser Seeadler vorbei.
Ich möchte lesen und mache mir Musik an. Höre. Wechsel nach drei Takten das Album. Höre. Wechsel. Nichts gefällt mir, klingen die Lieder doch alle in Disharmonie zu meinem Seelenklang. Dissonanz konnte ich noch nie gut ertragen. Ich weiß gar nicht, welche Melodie in meiner Seele schwingt. Welche Klänge da sind.
So liege ich da, lasse mich von der Stille umfangen und lausche nach innen. Ein leises Kling Klang heute?
Ach, Schwester Trauer, ich glaube heute können wir nicht tanzen. Es fehlt Musik.
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